Städte und Kommunen gelten als Laboratorien sozialer Innovation und als Pioniere des Wandels – gerade aufgrund ihrer sozialen und kulturellen Vielfalt. In Städten können innovative Formen des Zusammenlebens und der Partizipation entwickelt und ausprobiert werden.
Gleichzeitig werden viele Städte und Kommunen diesem Idealbild des demokratischen Miteinanders nicht gerecht, gerade auch wegen der unausgewogenen Repräsentation in ihren Institutionen. Für eine erfolgreiche inkludierende kommunale Politik braucht es daher den Abbau von Barrieren und Diskriminierungsfreiheit in allen Bereichen des sozialen und politischen Lebens.
Die Studie Vielfalt sucht Repräsentation bildet mit ihren beiden Vorläufern Repräsentation von Frauen in der Kommunalpolitik und Vielfältige Repräsentation unter Druck den dritten Teil des Projekts «Vielfaltsstudie», in dem wir die gesellschaftliche Realität der Kommunalpolitik in Deutschland untersuchen.
